Regeneration
MGF
Ein Spleißvariante des IGF-1-Gens, die bei mechanischer Belastung von Muskelgewebe exprimiert wird. MGF aktiviert Satellitstammzellen und initiiert die Muskelreparatur nach Belastung.
Strukturdaten
| Sequenz | 24 Aminosäuren (C-terminale Sequenz der IGF-1Ec-Spleißvariante) |
|---|---|
| Summenformel | C₁₂₁H₂₀₀N₄₂O₃₉S₂ |
| Molmasse | 2.867 Da |
| Aminosäuren | 24 |
| Herkunft | Synthetisch (basierend auf der humanen IGF-1Ec-Spleißvariante) |
| Synonyme | Mechano Growth Factor, IGF-1Ec, PEG-MGF |
Wirkmechanismus
MGF wird durch mechanische Belastung (Mechano-Transduktion) in Muskelzellen exprimiert und wirkt autokrin/parakrin auf Satellitstammzellen. Es aktiviert deren Proliferation und hemmt gleichzeitig die Differenzierung, was den Pool an reparaturfähigen Stammzellen vergrößert. Im Gegensatz zum systemischen IGF-1 wirkt MGF primär lokal im belasteten Gewebe.